Pastorale Räume


Update November 2014:

Bericht aus dem Gemeinsamen Ausschuss des Pastoralen Raumes ECK-RD-SL

Sitzung 19.09.2014 in Schleswig
Schwerpunkt: Sichtung der Ergebnisse des 1. Jahres
Im 1. Jahr wurden die bestehenden Aktivitäten in den Gemeinden, die vorhandene Personalstruktur (Hauptamtliche und Ehrenamtliche), die finanzielle Lage, die Sozialraumorientierung etc. in Arbeitskreisen erforscht und zusammengetragen.
Als weiter zu bearbeitende Themen, die in ein Pastoralkonzept einfließen sollen, wurden folgende Punkte erarbeitet (Reihenfolge nach Gewichtung):
  • Offene Kirche – den Menschen zugewandt
  • Kirche an der Seite der Alten/Kranken/Einsamen
  • Spiritueller Durst
  • Unterstützung bei religiöser Bildung
  • Liturgische Vielfalt nutzen
  • Notwendige Reformen
  • Kirche erfahren können bei Alltags- und Armutsproblemen
  • Kirche als Gemeinschaft

Sitzung 21.11.2014
Schwerpunktthema: Offene Kirche – den Menschen zugewandt
Es erfolgte eine Ursachenerforschung für Probleme, wie z.B. die Altersstruktur der Gottesdienstbesucher, vorhandene Angebote, Festhalten an Traditionen etc.
Erste Vorschläge zu Lösungen und Hindernisse für Lösungen, sachlich wie personell, wurden aufgezeigt.
Daraus ergab sich, dass für den zukünftigen pastoralen Raum ein stärkerer Fokus auf generationsübergreifende Familienpastoral und besser angepasste Jugendpastoral erfolgen muss.

In einem 1. Meilensteingespräch werden am Dienstag 25.11.2014 Vertreter des Erzbistums mit der Leitung der Entwicklung des Pastoralen Raums, dem Moderator, den Mitgliedern der Lenkungsgruppe und Vertretern der Pfarreien bzw. Orte kirchlichen Lebens zusammentreffen um das bisher Erarbeitete zu bewerten und aus der 1. Phase (Kennenlernen) in die 2. Phase (Pastoralkonzept) überzuleiten.



Update November 2013:

Auf dem Weg zum Pastoralen Raum Eckernförde-Rendsburg-Schleswig

Von der geplanten 3-jährigen Entwicklungszeit ist mit Ende 2013 das 1. Jahr vorbei. Das 1. Jahr sollte dem Kennen lernen und einer Bestandsaufnahme dienen. Die Arbeitskreise sind noch mit der Bestandsaufnahme beschäftigt.

Im 2. Jahr soll ein gemeinsames Konzept der Gemeinden erarbeitet werden.
Damit möglichst viele Anregungen und gute Ideen zum Tragen kommen, soll hiermit allen die Gelegenheit gegeben werden, Vorschläge, Hoffnungen, Wünsche, Anregungen an die Arbeitskreise zu geben. Wie immer beim Wunschzettel ans Christkind, wird nicht alles in Erfüllung gehen. Aber je mehr mit ihren Vorstellungen und Ideen zum Gesamten beitragen, desto besser wird das Ergebnis sein. Der KGR wird “Wahlurnen“ in der Kirche aufstellen, in denen die Vorschläge bis zum 4. Adventsonntag gesammelt werden. Dieses Blatt kann gerne für die Mitteilungen verwendet werden.

Namen der Arbeitskreise:
Liturgia (alle Formen von gemeinsamen Feiern von Eucharistie bis Rosenkranz)

Matyria Orte an denen Verkündigung in irgendeiner Form geschieht, Haupt- und Ehrenamtliche, Eltern und Erzieher, Erstkommunion und Firmung etc. sowie Maßnahmen wie Ausbildung, Kurse etc.

Diakonia: Ehrenamtliche und hauptamtliche soziale Projekte, Mitarbeit in entsprechenden Einrichtungen und Gruppen.

Kooperationen/Partner/Ökumene: Kontakte, Patenschaften zu Gemeinden und Gruppierungen im In- und Ausland sowie Mitarbeit in ökumenischen Gruppen, etc.

Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation: intern und extern

Alle Ideen und Vorschläge sind willkommen, auch wenn sie nicht zu den Arbeitskreisen zu passen scheinen, wir werden sie zuordnen.

KGR
I.Sondermann



Update August 2013:

Pastoraler Raum Eckernförde – Rendsburg – Schleswig

Mit der Entscheidung des Erzbischofs zur Bildung eines Pastoralen Raums Eckernförde, Rendsburg, Schleswig und zum Beginn mit der Entwicklung am 01.01.2013, befinden wir uns jetzt im 1. Jahr eines dreijährigen Prozesses an dessen Ende eine neue Struktur der kirchlichen Landschaft stehen soll.

Mit der Leitung der Entwicklung dieses Pastoralen Raumes wurde Herr Pfarrer Wolfgang Johannsen aus Schleswig beauftragt.
Als Moderatorin begleitet Frau Beate Kaltenbach von Seiten des Bistums den dreijährigen Prozess.

Das 1. Jahr dient dem Kennenlernen und dem Prozessbeginn mit der Einrichtung einer Arbeitsstruktur. Vor Ort ist dies ein gemeinsamer Ausschuss und eine Lenkungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Gemeinden.
Im 2. Jahr soll ein Pastoralkonzept erstellt werden.
Im 3. Jahr sollen die sich aus dem Pastoralkonzept ergebenden Konsequenzen zu neuen Strukturen und einem funktionierenden Ganzen führen.
Am Ende der dreijährigen Entwicklung wird dann die Errichtung des pastoralen Raums, eine Pfarrei neuen Typs, durch den Erzbischof stehen. Bis dahin bleibt alles beim Alten, die Gremien arbeiten wie bisher.

Was ist bis jetzt passiert?

Am 08.06.2013 trafen sich Gemeindemitglieder aus allen 3 Bereichen zu einem ersten Kennenlernen in einer Auftaktveranstaltung in Rendsburg. Es waren über 100 Teilnehmer.

Am Freitag 16.08.2013 fand die 1. Sitzung des Gemeinsamen Ausschuss in Schleswig statt. Der Ausschuss besteht aus 40 Teilnehmern. Aus der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul Eckernförde sind dies: Monika Bimler, Birgitta Brodach, Ernst-Eitel Klaebe, Christof Schreiber, Dr. Ingeborg Sondermann und Ursula Vondenhoff, für Eckernförde und Rendsburg gemeinsam Herr Pfarrer Beuke und Herr Pastor Schönmüller. Die Treffen finden voraussichtlich in 4-8 wöchigen Abständen statt.
Bei dieser 1. Sitzung wurde die Lenkungsgruppe gewählt. Für diese besonders zeitintensive Tätigkeit hat sich für uns Herr Klaebe bereit erklärt.
Entsprechend einstimmiger Wahl besteht die Lenkungsgruppe aus:
Herr Ickerodt (SL), Frau Imbusch (Rd), Herr Klaebe (Eck), Herr Krumpholz (SL), Frau Michaelis (Rd), Herr Michaelis (Rd).

Dr. I. Sondermann



Update Februar 2012: Votum für einen Pastoralen Raum mit unserer Gemeinde

Liebe Schwestern und Brüder,

wie Ihnen sicher bekannt ist, befasst sich das Erzbistum seit geraumer Zeit mit der Vorbereitung zur Gestaltung so genannter Pastoraler Räume. Wir hatten dazu im letzten Jahr in einer gesonderten Beilage im Pfarrbrief berichtet.
Heute berichten zum aktuellen Stand der Entscheidungsfindung des Kirchengemeinderates:

Der Kirchengemeinderat hatte zunächst für einen Pastoralen Raum mit den Gemeinden Kiel votiert. Leider stieß dieses Votum nicht auf die erhoffte Gegenliebe. So mussten wir uns mit anderen Alternativen auseinandersetzen und uns die Frage stellen: „In welchem Pastoralen Raum wäre unsere Gemeinde am besten aufgehoben, und wo sehen wir die besten Möglichkeiten, um unsere pastoralen Aufgaben langfristig zu erhalten und in neuer Kooperation mit anderen Gemeinde unsere Zukunft zu gestalten?“

In einem Treffen der Pfarreien Flensburg, Rendsburg und Eckernförde sowie den Dekanaten Neumünster und Kiel am 17.11.2011 wurden wir vom Generalvikariat aufgefordert, unser ursprüngliches Votum für einen Pastoralen Raum in Kiel zu überdenken und aus einer Option anderer Möglichkeiten zu einem neuen Votum zu kommen.

Am 20.12.2011 trafen sich Vertreter der Gemeinden Eckernförde, Rendsburg und Schleswig zu einem Kennenlernen und Meinungsaustausch.

In seiner jüngsten Sitzung am 17.01.2012 hat sich der Kirchengemeinderat unter Berücksichtigung aller bekannten Optionen und Konstellationen wie folgt entschieden:

Das ursprüngliche Votum für einen Pastoralen Raum Kiel hat auch heute noch Bestand.
Aufgrund der fehlenden Akzeptanz des bisherigen Votums in den an der Entscheidungsfindung beteiligten Gremien hat der Kirchengemeinderat „St. Peter und Paul, Eckernförde“ jedoch im Sinne einer effektiven und nachhaltigen Gemeindearbeit und zur weitgehenden Aufrechterhaltung pastoraler Aufgaben ein Alternativ-Votum für einen Pastoralen Raum „Schleswig – Kappeln – Damp – Eckernförde“ abgegeben.

Das Generalvikariat wurde über dieses Votum informiert und wird nun in seien Gremien über alle abgegebenen Voten der betroffenen Gemeinden beraten und hoffentlich zeitnah dem Erzbischof eine Empfehlung zur Entscheidung aussprechen.
Die letzte Entscheidung trifft dann der Erzbischof.
Wir sind gespannt und legen die Entscheidung in Gottes Hände.

Ihr Kirchengemeinderat
Christof Schreiber, stellvertr. Vorsitzender



Oktober 2010: Der neue Weg im Erzbistum - oder: gemeinsam auf dem Weg des Glaubens.

Das Erzbistum Hamburg steht mitten in einer Neuorientierung der Pastoral.
Die Pastoral in den Gemeinden der deutschen Bistümer befindet sich derzeit im Umbruch.
In vielen Diözesen werden neue Strukturen und Konzepte eingeführt und in der Praxis erprobt. Seit November 2009 gibt es im Erzbistum Hamburg die Stabstelle „Pastorale Entwicklung“.
Was heißt eigentlich „Pastoral“? Gemeint ist die Verkündigung des Wortes Gottes vor Ort, also in der Kirche, durch Erfüllung vielfältiger kirchlicher Aufgaben, insbesondere der Seelsorge.
Der Auftrag der Kirche ist am besten in biblischen Bildern zu beschreiben. Eines der kostbarsten nicht ersetzbaren Bildworte ist das vom „Guten Hirten“.

Liebe Brüder und Schwestern unserer Kirchengemeinde St. Peter und Paul,

ein Stichwort macht seit geraumer Zeit in unserem Erzbistum die Runde: „Pastoraler Raum“. Gemeint ist, die Entscheidung des Erzbistums, die bisherigen Pfarreien innerhalb der nächsten zehn Jahre auf größere Einheiten umzustellen, und diese sollen die Bezeichnung „Pastorale Räume“ tragen.

Wie ist es dazu gekommen, und warum diese Entscheidung?
Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung ist die zurückgehende Zahl der Priester. Längst verfügt nicht mehr jede Pfarrei über einen eigenen Priester. Bereits mehrer Pfarreien wurden zu einer Pfarrei fusioniert (zusammengelegt) und versorgen sich gemeinsam.
Die Zahl der aktiven Gläubigen sinkt ebenfalls beständig. Auch die demografische Entwicklung zeigt, dass der Durchschnittskatholik immer älter wird und immer weniger Junge nachrücken.
Im Zeichen dieser Tendenz gehen auch die Kirchensteuereinnahmen rapide zurück und engen die Spielräume zur Aufrechterhaltung bisheriger Strukturen zunehmend ein. Vor diesem Hintergrund ist die Diskussion um pastorale Räume angestoßen worden. Und wir werden diese Diskussion nicht los.
Wenn wir nicht wollen, verändert zu werden, dann müssen wir uns an Veränderungen beteiligen und uns wirksam einbringen. Noch haben wir diese Möglichkeit.

Was meint der Begriff „Pastoraler Raum“?
Früher gab es in ländlichen Gebieten so genannte „Mittelpunktkirchen“, die von Menschen aus der weiträumigen Umgebung besucht wurden.
In großen Städten gab es meist nur eine Kirche und auch nur eine einzige Pfarrei. Erst durch die große Zahl zugezogener Katholiken wurden viele neue Kirchen gebaut. Damit einher stieg auch die Zahl der Priester.
Heute stehen wir vor der genau umgekehrten Situation: sowohl die Zahl der Priester als auch die Zahl der Gottesdienstbesucher gehen merklich zurück. Längst nicht mehr in jeder Gemeinde steht ein Priester zur Verfügung.
Viele Gemeinden müssen sich bereits jetzt schon einen Priester „teilen“.
Ein Großteil der Gemeinden wurden bereits fusioniert, d.h. zusammengelegt, um effizienter arbeiten zu können. Mehr Gemeinden können aber nicht zusammengelegt werden, ohne die Art und Weise der Seelsorge zu verändern. Das Stichwort für diese Veränderung heißt „Pastoraler Raum“.

Und was haben wir als Gemeinde St. Peter und Paul damit zu tun?
Der Kirchengemeinderat wurde in seiner Sitzung am 20.05.2010 durch eine Informationsschrift über das Vorhaben „Pastorale Räume“ informiert.
In einem Papier wurden Eckpunkte für das Verständnis und die Entwicklung pastoraler Räume beschrieben. Im Ergebnis war bereits von Erzbischof Werner festgelegt, dass es noch im Jahr 2010 zur Entwicklung so genannter „Pastoraler Räume“ im Erzbistum Hamburg kommen soll.
In diesem Zusammenhang wurde deutlich, dass wir uns als Gemeinde einem der Dekanate Kiel oder Flensburg zuordnen müssen. Der Kirchengemeinderat sprach sich einmütig für das Dekanat Kiel aus.
An der ersten Gemeinde übergreifenden Informationsveranstaltung zum Thema „Pastorale Räume“ im Dekanat Kiel am 5. Juni 2010 nahmen von unserem Kirchengemeinderat Frau Bimler und Herr Schreiber teil.
Die Veranstaltung war geprägt von:
  1. einer geistlichen Einführung in das Thema,
  2. verschiedenen Informationen zum Thema „Pastorale Räume“,
  3. der Sammlung von Anliegen und Bedenken im Plenum auf Metaplanwänden,
  4. die Erarbeitung von Überlegungen zu einem „Pastoralen Raum Kiel“ in Kleingruppenarbeit mit anschließender Präsentation der Ergebnisse im Plenum
  5. sowie einem sich anschließenden Austausch und einer Diskussion im Plenum.

An der Veranstaltung nahmen insgesamt ca. 80 Personen aus dem Dekanat Kiel teil. Im Ergebnis aller Arbeitskreise wurde deutlich, dass die Bildung von Pastoralen Räumen allenfalls eine pragmatische Notlösung für einen begrenzten Zeitraum sein kann.
Damit einher ging die Forderung an die Diözesanleitung, ernsthafte Schritte zur Veränderung bzw. zur Abschaffung des Zölibats und zur Einführung des Priestertums für Frauen zu unternehmen.
In Kleingruppenarbeit wurden erste Ansätze und Vorstellungen von der Gestaltung neuer Pastoraler Räume entwickelt.
Die neu eingerichtete Stabstelle „Pastorale Entwicklung“ wurde vom Erzbischof beauftragt, den angestoßenen Entwicklungsprozess voranzutreiben und die Gemeinden intensiv daran zu beteiligen. Gleichzeitig sollen die jeweiligen Schritte und erreichte Zwischenergebnisse in den Gemeinden transparent gemacht werden. Im Erzbistum Hamburg wurde die Internetseite www.katholisch-im-norden.de eingerichtet.

Wir, die Kirchengemeinde St. Peter und Paul, haben, wie alle anderen Gemeinden auch, die einmalige Chance, an diesem Entwicklungsprozess aktiv mitzuwirken und unsere Vorstellungen zur Gestaltung eines pastoralen Raumes einzubringen.
Fest steht jedenfalls: die Gemeinde, wie wir sie kennen, wird es in Zukunft wohl nicht mehr geben. Darum muss Kirche vor Ort neu gedacht werden.
Im Zuge dieser Entwicklung erhält die Mitwirkung von Ehrenamtlichen (Laien) eine neue Bedeutung.
„Die Kirche besteht nicht in erster Linie aus Bischöfen, Priestern und Hauptamtlichen, sondern aus Menschen, die versuchen, ihren Glauben zu vertiefen, zu beten, ein Leben aus dem Glauben zu führen und wo möglich die tätige Liebe zu üben“. So sehen es die Leitlinien des zweiten vatikanischen Konzils vor. Und daran sollten wir uns auch orientieren. Jeder Christ ist für den Dienst an Gott und damit als Teil der Kirche wichtig.

Laien haben Anspruch, dass sie in ihren Bemühungen um ein Leben aus dem Glauben gestützt und gefördert werden. Hier sind insbesondere die Priester gefordert.

„Die Kirche ist Werkzeug Gottes, und entscheidende Akteure sind die Laien“, so hat es in der ersten Informationsveranstaltung am 5. Juni 2010 der Jugendpfarrer einer Kieler Gemeinde formuliert.
Mit seiner Aussage „Ehrenamtliche aber auch immer berufen“ trifft Erzbischof Werner genau das Leitwort unserer Gemeinde: „Gott beruft nicht immer die Fähigsten, aber er befähigt immer die Berufenen“.
Die Bedeutung des Ehrenamtes im pastoralen Raum wurde auf dem letzten Bistumstag am 25. Sept. 2010 durch das Thema „Engagiert katholisch – Ehrenamt im Erzbistum Hamburg“ herausgestellt und verdient mehr denn je einer Förderung und Anerkennung.
„Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt“ (1. Kor. 12,7).

Hier noch einmal die Zusammenfassung:
  • Ausgangslage ist der Rückgang der Priesterzahl.
  • Anliegen des Erzbischofs ist es, dass sich die Gemeinde wach den veränderten Gegebenheiten stellen, sich auf Veränderungen einzulassen und neue Möglichkeiten gesucht werden, das Wort Gottes regelmäßig zu verkünden. Es sollen neue Wege und Formen gefunden werden, zum Glauben einzuladen und Kirche zu sein.
  • Die bisherigen eigenständigen Pfarreien sollen innerhalb der nächsten zehn Jahre auf größere Einheiten, so genannte „Pastorale Räume“ umgestellt werden.
  • Das Ehrenamt soll in diesem Zusammenhang gestärkt und die Laien in ihrer Berufung qualifiziert und unterstützt werden. Die pastorale Arbeit in unseren Kirchen wird künftig mehr denn je durch Laien geleistet werden.


Der am 6./7. November 2010 neu zu wählende Kirchengemeinderat wird die historische Aufgabe haben, sich aktiv an dem Entwicklungsprozess „Pastorale Räume“ zu beteiligen und die Interessen unserer Gemeinde zukunftorientiert zu positionieren.
Vorausschauend haben wir uns bereits jetzt im Kirchengemeinderat Gedanken gemacht, wie wir uns in den Veränderungsprozess wirksam einbringen können. Nicht nur der Kirchengemeinderat, die ganze Gemeinde soll beteiligt werden. Dazu muss ein pragmatischer Weg gefunden werden, der die Vision von neuen Gemeindestrukturen mit der Mission zur Verwirklichung von „Pastoralen Räumen“ verbindet.
Gefragt sind viele Gedanken und Ideen, die sich zu Zielen bündeln lassen.
Wir brauchen ein System, mit dem wir uns als Eckernförder Kirchengemeinde fortschrittlich und wirksam in den Entwicklungsprozess einbringen können.

Zu diesem Gelingen erbitten wir den Segen Gottes.


Christof Schreiber
- für den Kirchengemeinderat –

Eckernförde, 17.10.2010